EU-Digital-Charta: Maschinen sollen nicht über Leben und Tod entscheiden können

Binnen 14 Monaten haben Journalisten, Politiker und Prominente eine„Charta der digitalen Grundrechte der Europäischen Union“ entworfen

Sie besteht aus 23 Artikeln, mit Themen wie „Netzneutralität“, „Profiling“und „Informationelle Selbstbestimmung“. Bemerkenswert ist, dass sich die Charta sowohl an staatliche Stellen als auch an „private Akteure“ richtet. Das bedeutet: Auch diese sollen in die Pflicht genommen werden. Zum Teil so, dass es ihre Geschäftspraktiken infrage stellt.

An vielen Stellen geht der Entwurf in Richtung Zukunft. Unter „Künstliche Intelligenz“ wird gefordert, dass „ethisch-normative Entscheidungen“ nur von Menschen getroffen werden können. Zum Thema Algorithmen heißt es:„Jeder hat das Recht, nicht Objekt von automatisierten Entscheidungen von erheblicher Bedeutung für die Lebensführung zu sein.“ Neben einer„anlasslosen Massenüberwachung“ wird in der Charta auch der Einsatz vollautomatischer Waffensysteme ausgeschlossen.

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Quelle: www.spiegel.de

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