EVU: Neue Geschäftsmodelle möglich

Marktanteile und Umsätze der EVU gehen teils schon jetzt spürbar zurück, auch wenn der Wechselwille bei den meisten Kunden nicht sehr stark ausgeprägt ist.

Deswegen müssen die EVU neue Geschäftsmodelle entwickeln – auf Basis eben jener Digitalisierung und Dezentralisierung. Und die gibt es zuhauf. Eines wären virtuelle Kraftwerke, also der Zusammenschluss vieler kleiner Erzeuger für eine finanziell lukrative Teilnahme am Regelenergiemarkt, also jenem Markt, der für Netzstabilität bei fluktuierenden Energiequellen wie Wind und Sonne sorgt. Mit der Digitalisierung können auch variable Stromtarife entwickelt werden, die für Nutzer zeitlich begrenzt attraktiv sind, etwa für den Betrieb von Wärmepumpen. Genau diese Tarife, etwa für Nachtspeicherheizungen, wurden über die Jahre hinweg kontinuierlich abgeschafft. Die intelligenten Zähler ermöglichen zudem weitere Geschäftsmodelle, etwa Laststeuerungen bis hinunter in die einzelnen Wohnungen oder Häuser, sodass dem Kunden jeweils der günstigste Stromtarif zur Verfügung gestellt wird, etwa zum Aufladung seines E-Mobiles.

Mehr erfahren: https://www.springerprofessional.de/energie/energieverteilung/stadtwerke-brauchen-neue-geschaeftsmodelle/11070276

Quelle: www.springerprofessional.de

< Zurück zur Übersicht Newsletter jetzt abonnieren